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Die nicht mehr ganz so neue SEO-Logie

April 5, 2016

Zunächst der lesenwerte Artikel:

 

http://onlinemarketing.de/news/die-wichtigsten-google-rankingfaktoren-2016-meta-studie

 

 

SEO-Agenturen werden Fokus und Personal umstellen müssen von Techis zu PR und Social Media (-Leuten). Die schöne, unkomplizierte Technikwelt wird abgelöst durch eher anstrengende Zusammenarbeit über viele Kanäle, und alles mal wieder ohne Erfolgsgarantie.

 

Dennoch finde ich diese Entwicklung richtig und gut. Google stellt den Nutzer in den Vordergrund, das ist Punkt eins. Aber sehen wir mal einen Schritt weiter: guter, für den Nutzer wertvoller Content kann nur von Experten erstellt werden. Und das sind die, die sich tagtäglich mit Produkt A bzw. Dienstleistung B beschäftigen. Vielleicht haben sie keine gute Schreibe, aber dafür gibt es den Redakteur oder eben die PR-Agentur, die den Content "schön schreibt" und verteilt. Wichtig ist nur, dass nun wieder die in den Fokus kommen, die uns wirklich geschätzten Informations-Mehrwert liefern können: Der Ingenieur darüber, was an seiner Technik bahnbrechend ist, der Programmierer darüber, wie seine Entwicklung unsere Arbeitsabläufe optimiert, der Geschäftsführer oder Marketingfachmann, der seit 20 Jahren in seiner Branche tätig ist und sowohl historische Zusammenhänge als auch einen fundierten Forecast für die kommenden Jahre geben kann, usw. Der Content kommt von den Experten aus den unterschiedlichen Firmen, von DAX-Unternehmen bis KMU.

 

Werden wir noch überinformierter sein als heute? Ja. Aber nur eine Weile. Denn ziemlich sicher wird es sehr bald nach Vorbild der Produktbewertungen eine Bewertungsfunktion für jeden Artikel geben. Und genau so wie wir keinen schlecht bewerteten Schuh online kaufen, werden wir auch keinen schlecht bewerteten Artikel lesen.

Ferner wird nur sehr guter Content hoch gerankt - das gilt auch und besonders für Publisher. Und sie stehen dauernd in Konkurrenz zueinander. Sie brauchen fleißige, genaue Redakteure mit guter Nase für wertvollen Content. Diese können nicht alles selbst recherchieren und schreiben, ergo greifen sie auf die beschriebenen Experten zurück. Hier schließt sich der Kreis.

 

Für den Bereich SEA spielt das bisher keine so tragende Rolle. Wenn ich bereit bin zu investieren, kann ich für jedes Keyword die top Positionen auf der Google Suchergebnisseite erreichen. Noch reicht ein anständiges Gebot und ein Mindestmaß an Relevanz. Es macht die Kampagne aber teuer. Denn auch im SEA sind Auswirkungen der neuen mentalen Einstellung von Google zu spüren. Die "Nutzererfahrung auf der Zielseite" macht nicht mehr nur einen geringen Prozentsatz des Qualitätsfaktors aus, sondern ist dieser Wert schlecht, werde ich Mühe haben, überhaupt noch auf einen Wert von 6/10 zu kommen - selbst wenn der Rest überdurchschnittlich ist. Das war vorher anders. Und wenn sich diese Entwicklung weiter fortsetzt, können technisch (insbesondere nicht mobil optimiert oder responsiv) und inhaltlich schlechte Websites auch im SEA keinen Blumentopf mehr holen in Sachen Sichtbarkeit.

 

Websitebetreiber und solche, die es werden wollen, sind daher angehalten, sich Gedanken zu machen über das, was auf ihrer Website steht und wie sie von Nutzern angesehen und genutzt wird. Für beides geben Googles kostenlose Tools Analytics und Search Console wertvolle Auskünfte. Responsive Webseiten kann jeder mit jedem Baukastensystem erstellen. Also Schluss mit Ausreden, sondern machen, bevor man links und rechts überholt wird.

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